Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge und Geschäftsbeziehungen zwischen Lars Pietschmann, WällerIT, Bergstraße 14, 57632 Seelbach (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber").
Die AGB gelten ausschließlich im Geschäftsverkehr mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch tatsächliche Aufnahme der Leistungserbringung zustande. Der konkrete Leistungsumfang, Zeitrahmen und die Vergütung werden in einer individuellen Projektvereinbarung festgelegt.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen als freiberuflicher Berater und ist in der Gestaltung seiner Arbeitszeit und seines Arbeitsortes grundsätzlich frei, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
3. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Projektvereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung auf Basis von Tagessätzen. Der Auftragnehmer ist gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) von der Umsatzsteuer befreit.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
5. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
6. Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur für die Zwecke des jeweiligen Auftrags zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
7. Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
Arbeitsergebnisse, die im Rahmen des Auftrags erstellt werden, gehen mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers über. Der Auftragnehmer behält das Recht, allgemeine Methoden, Werkzeuge und Erfahrungen, die nicht auftragsspezifisch sind, weiterzuverwenden.
Der Auftragnehmer darf die Zusammenarbeit in anonymisierter Form als Referenz nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.
8. Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der individuellen Projektvereinbarung. Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende ordentlich kündigen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bereits erbrachte Leistungen sind auch bei vorzeitiger Kündigung zu vergüten.
9. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Sofern im Rahmen des Auftrags eine Auftragsverarbeitung im Sinne von Art. 28 DSGVO erforderlich ist, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Seelbach (Westerwald).
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.